Baubericht FW 190 D 3. Teil
Die D-9 habe ich mit der selten "late war" Farbe RLM 76b (oder auch RLM 84a genannt) an den Seiten und unter dem Rumpf lackiert. Die Seiten im Motorbereich wurden später bis zum Brandschott in RLM 76 überlackiert, um die Flickschusterei zu Ende des Krieges zu zeigen. Die Flugzeuge wurden einsatzbereit gehalten, in dem aus anderen Maschinen Teile verwendet wurden. So kam es zu den wildesten Farbkombinationen bei den Staffeln.
Das Seitenruder und die Unterseite der Motorabdeckung wurde in RLM 04 Gelb lackiert. Es empfiehlt sich vorher weiß zu grundieren. Ansonsten bekommt man Probleme mit der Deckkraft der Farbe Gelb.
Die Vorderkante der Tragflächenunterseite wurde in RLM 75 getarnt. Der Rest der Tragfläche wurde in Metallfarbe lackiert. Zu Ende des Krieges wurde dieser Bereich teilweies ungetarnt und nur mit einer Schicht Klarlack geschützt. Die Landeklappen und Querruder, sowie die Höhenruder wurden anschließend in dem typischen RLM 76 lackiert.
Die zweite Farbe ist RLM 75 und wurde diesesmal freihand gesprüht. Damit erreicht man einen weicheren Übergang zwischen den beiden Farben. Nur die Seiten des Rumpfes wurden gafür abgeklebt.
Der Rumpf wurde auf der Oberseite komplett mit RLM 81 lackiert. Die Haube der Rumpf-MG`s habe ich in einen ausgeblichenen RLM 82 dargestellt, um die angespannte Ersatzteillage zu Ende des Krieges zu unterstreichen.
Die Fleckentarnung wurde mit RLM 81 und ein wenig RLM 02 lackiert(nächstes Bild).
Am Heck wurde ein schwarz-weißes Band als Kennung für das JG 26 aufgebracht.
Anschließend wurde das komplette Modell, aus den vorher beschriebenen Gründen, mit Klarlack überzogen.
Hier von der Seite mit der Fleckentarnung, die ich wieder mit stark verdünnten RLM 76b aufgehellt habe, um einen verbliches Aussehen zu erreichen.
Die Abziehbilder sind auch schon angebracht worden. Diesmal habe ich die Auspuffgase erst danach gesprüht, um die Arbeit nicht wieder zweimal zu haben.
An der Unterseite kann man jetzt sehr schön die wilde Farbzusammenstellung dieses, aus verschiedenen Maschinen und Ersatzteilen zusammengebauten, Fliegers erkennen. Ich habe außerdem ein Blech an der äußeren rechten Tragfläche noch einmal grau überlasiert, um auch hier ein Austtauschteil anzudeuten.
Im Vergleich zu dem nächsten Bild ist die Tiefenwirkung des "washing" mit verdünnter Ölfarbe gut zu erkennen.
Hier noch vor dem washing...
Im Vergleich zu dem nächsten Bild ist die Tiefenwirkung des "washing" mit verdünnter Ölfarbe gut zu erkennen.
Hier noch vor dem washing...
Und hier dananch...
Das Betonen der Blechstöße und übrigen Vertiefungen mit dunkler Farbe erzeugt eine sehr realistiche Tiefenwirkung und ergännzt das Vorschattieren. Das Modell wirkt irgendwie lebendiger.
Es gibt unzählige Methoden diesen Effekt zu erreichen, ich benutze hochverdünnte, schwarz mit braun gemischte Ölfarbe. Durch die Kapilarwirkung der Gravuren wird die Ölfarbe, nach Berührung mit dem Pinsel, praktisch in die Ritzen hineingesogen. Eventuelle Flecken lassen sich auch später noch mit einem Tuch leicht entfernen.
Das Betonen der Blechstöße und übrigen Vertiefungen mit dunkler Farbe erzeugt eine sehr realistiche Tiefenwirkung und ergännzt das Vorschattieren. Das Modell wirkt irgendwie lebendiger.
Es gibt unzählige Methoden diesen Effekt zu erreichen, ich benutze hochverdünnte, schwarz mit braun gemischte Ölfarbe. Durch die Kapilarwirkung der Gravuren wird die Ölfarbe, nach Berührung mit dem Pinsel, praktisch in die Ritzen hineingesogen. Eventuelle Flecken lassen sich auch später noch mit einem Tuch leicht entfernen.
Auch der Bereich der Landeklappen und die Fahrwerkschächte wurden auf die gleiche Weise in einen dreckigen Zustand versetzt.
Beide Maschinen werden abschließend, nach abgeschlossener Versetztung in gebrauchten und mehr oder wenig abgenutzten Zustand, mit Mattlack versiegelt.
Es ist zu beachten den Mattlack niemals pur zu spritzten. Man sollte ihn je nach Maßstab des Modelles mit Klarlack mischen. Ich mische ca. 25% in den Mattlack .
Nach Abschluß der Lackierarbeiten widme ich mich nun den Anbauteilen...
Es ist zu beachten den Mattlack niemals pur zu spritzten. Man sollte ihn je nach Maßstab des Modelles mit Klarlack mischen. Ich mische ca. 25% in den Mattlack .
Nach Abschluß der Lackierarbeiten widme ich mich nun den Anbauteilen...
Die Streben des Fahrwerks sind zu kurz und müssen verlängert werden. Macht man das nicht, steht das Fahrwerk nachher in einem falschen Winkel zum Boden.
Um die richtige Länge zu erhalten, habe ich die obere Öse, die mit der Aufnahme des Pin`s des Fahrwerksbeines, abgetrennt und durch eine um ca. 4mm verlängerte Öse aus Plastiksheet ersetzt.
Eine auf Originalbildern entdeckte Verkabelung habe ich aus dünnem Draht nachgebildet.
Das Hauptfahrwerksbeine sind mit Bremsleitungen und kleine Typenschidern versehen worden. Diese Tydenschilder habe ich aus kleinen Stücken von schwarzem Isolierband ausgeschnitten, aufgeklebt und mit einer in Silberlack getunkten Nadelspitze, die Andeutungen von Schriftfeldern aufgebracht.
Ich finde sie sehen verdammt echt aus!
Die hydraulischen Zylinder der Fahrwerk-Mechanik habe ich mit einer, auf einigen Fotos zu erkennenden Federung, versehen. Dazu habe ich einfach roten Draht um den Zylinder gewickelt.
Hier seht ihr die Fahrweksverkleidung, die Landeklappen, die Proppellernarben, Zusatztanks und und die ETC´s(Außenlastträger für Bomben Zusatztanks etc.), sowie die vordere Motorabdeckung mit Kühlerklappen.
Eine 2 Cent-Münze passt zufälligerweise zur Abdeckung des Kühlergrilles genau in die Motorhaube.
Um kleinere Bauteile beim Lackieren besser halten zu können, bohre ich kleine Löcher an nachher nicht mehr sichtbaren Stellen. Dann werden sie auf Plastikresten "aufgespiest".
Die Propellernarben sind zuerst weiß grundiert worden. Die jetzt sichtbaren weißen Streifen sind die Stellen, die ich vor dem abschließenden Lackieren mit schwarz, abgeklebt habe.
Diese Methode funktioniert weit aus besser, als wenn man versucht den weißen Streifen nachher auf die schwarze Farbe aufzubringen.
Die Propellerblätter habe ich diesesmal zum Lackieren nicht "aufgespießt". Bauteile die zum aufspiesen zu klein sind, klebe ich einfach mit einem Tropfen Sekundenkleber auf einen Träger.
Eine Übersicht über all die kleinen Bauteile, die jetzt noch fehlen. Der Bausatz enthällt alles, was das Herz begehrt.
Bis auf die velängerten Fahrwerksstreben habe ich nur noch die ausfahrbare Einstiegsleiter ersetzt, da das Bauteil aus dem Karton mir doch ein wenig zu dick vorkam.
Ansonsten kann man alle Bauteile des Modells, ohne viel entgraten, sehr gut verwenden.
Eine Übersicht der beiden Modelle mit allen Anbauteilen, die jetzt noch fehlen.
Der letzte Schritt kann jetzt folgen !
!! Weiter geht es Hier mit dem Zusammenbau und der Vollendung...































