Baubericht FW 190 D 2. Teil
Hier sieht man die FW 190 D-11 die von unten und an den Seiten mir RLM 76 lackiert wurde.
Alle Gravuren und Blechstöße wurden mit wasserfestem Edding vorgealtert.
Dieses sogenannte "preshading" (deutsch: vorschattieren) erzeugt einen schönen Tiefeneffekt, wenn man die anschließende Lackierung so dünn aufträgt, das die abgedunkelten Stellen leicht durchschimmern.
Am Heck wurde das Verlängerungstück des Rumpfes in Metallfarben belassen.
Auf vielen Originalbildern ist zu erkennen, das dieser Bereich zu Ende des Krieges gar nicht oder nur teilweise lackiert.
Die Vorderkante der Unterseite der Tragfläche wurde zu Ende des Krieges teilweise in RLM 75 (oder anderen dunkelnen Farben) abgedunkelt, um die Kontur gegenüber dem Himmel zu verschleiern.
Wie bei der D-9 weiter unten zu sehen ist, wurde die restliche Unterseite teilweise nur mit Klarlack lackiert und behielt dadurch seinen metallischen Glanz.
Die Vorbeitungen für die Lackierung der Oberseite...
Ich benutzte das schmale Tamiya-Klebeband fürs Feine. Für die größeren Flächen nehme ich das billigste Malerabdeckband aus dem Baumarkt. Das spart nicht nur Geld, sondern hat auch noch einen Nebeneffekt.
Es klebt so schlecht, daß man es perfekt im Modellbau einsetzten kann. Man läuft nämlich nicht Gefahr beim abschließenden Entfernen des Papiers andere Lackschichten wieder abzulösen.
Für echte Malerarbeiten kann ich es nicht empfehlen!
Die Tragflächenoberseite und die Höhenruder habe ich in RLM 81 Braunviolett freihand gesprüht und abgeklebt, um anschließend ein aufgehelltes RLM 74 aufzutragen. Zu Ende des Krieges wurden alle möglichen Restbestände an Farben zusammengemischt oder wild kombiniert.
Laut Bauanleitung soll sich die Tarnung aus RLM 76/81/74 zusammensetzten. Mir war das RLM 74 ein wenig zu dunkel und ich habe es leicht aufgehellt, so das es mehr einem RLM 75 entspricht.
Die Lackierung der Tragfächen ist abgeschlossen.
Der Rumpf wird jetzt freihand lackiert. Die Fleckentarnung an den Seiten ist anders kaum zu erzeugen. Nach jahrelanger Übung bleibt es ein heikler Moment. Man kann jetzt viel versauen, wenn man keine ruhige Hand hat oder plözlich die Pistole "spuckt"...
Die Fleckentarnung ist gut gelungen. Nach Aufbringung der Flecken habe ich noch einmal mit hochverdünten RLM 76 die Farbübergänge verschleiert.
Die Abgase habe ich mit meiner selbstgemischten Abgasfarbe, einer Mischung aus braun und schwarz,
mit schräg aufgestetzter Pistole gesprüht.
Von oben...
Nach den letzten kleinen Ausbesserungen, wird das Modell komplett mit Klarlack überzogen. Das ist nötig, um beim Anbringen der Abziehbilder den Trägerfilm der Bilder unsichtbar werden zu lassen.
Außerdem ist die Schutzschicht aus Klarlack ein Muss, wenn man nachher mit verdünnter Ölfarbe die Gravuren betonen will.
Die linke Seite musste nach Anbringung der Kennzeichen nocheinmal mit Abgasen ein wenig dreckig gemacht werden...
Hier kann man den von mir im ersten Teil gezeigten Kühler sehen. Den Plastiksheetring habe ich noch mit Verstrebungen beklebt, wie ich es auf einigen Bildern entdecken konnte und dreckig-braun lackiert.
Ich finde es lohnt sich aber eindeutig, dieses Detail einzufügen, wenn man die Kühlerklappen geöffnet darstellt.
Der Kühler ist später gut zu sehen. Ohne ihn würde eine großer Hohlraum im Motorraum den Gesamteindruck des Modelles negativ beeinträchtigen.
!! Weiter geht es Hier mit der zweiten Maschine, der Fw 190 D-9...
Ich finde es lohnt sich aber eindeutig, dieses Detail einzufügen, wenn man die Kühlerklappen geöffnet darstellt.
Der Kühler ist später gut zu sehen. Ohne ihn würde eine großer Hohlraum im Motorraum den Gesamteindruck des Modelles negativ beeinträchtigen.
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