Junker Ju 87 B-2

Junker Ju 87 B-2
Junkers Ju 87 "Stuka"

Kaum ein anderes Flugzeug wurde schon so kurz nach seiner Indienststellung zur fliegenden Legende.

Die Initiative zur Entwicklung eines Sturzkampffugzeuges für die neue deutsche Luftwaffe ging maßstäblich von dem erfahrenden Piloten Ernst Udet aus.
Er hatte in den USA entsprechende Versuche beobachten können und war von der hohen Treffergenauigkeit beindruckt. Er erkannte das Potenzial, das in dieser Kampftechnik steckte und konnte seine Vorstellungen und einen Entwicklungsauftrag, nach anfänglicher Skepsis im Reichsluftfahrtministerium, durchsetzen.
Der Prototyp dieses neuen zweisitzigen Flugzeugtyps machte seinen Erstflug am 17. September 1935 und zwei Jahre später lief in Dessau die Produktion an.
Im spanischen Bürgerkrieg konnte die Stuka, wie sie schon bald bei Freund und Feind hieß, zum ersten mal Ihre Fähigkeiten beweisen.

Die Ju 87 traf Punktziele mit großer Genauigkeit. Sie stürzte mit 90° senkrecht auf ein Ziel herunter und konnte ihre bis zu 1000 kg Bombenlast mit vernichtender Wirkung in Ziel bringen.
In den ersten Blitzkriegfeldzügen gegen Polen und Frankreich 1939 und 1940 zeigte die Stuka, wie wichtig es war ein Flugzeug zu haben, das als fliegende Artillerie fungieren konnte.
Die schnellen Panzervorstöße der deutschen Wehrmacht machten es der Infanterie und vor allem der Artillerie teilweise unmöglich Schritt zu halten. Genau hier sprang die Stuka in die Bresche und kämpfte Widerstandsnester, Bunker und andere Truppenansammlungen nieder.
In der Luftschlacht um England zeigte sich dann aber auch ihre Verwundbarkeit. Im Kampf mit den englischen Hurricane und Spitfire hatte sie keine Chance und benötigte eigenen Jagdschutz. Die Verluste über England waren katastrophal.
Mit sehr viel größerem Erfolg wurde sie nach Umbauten zur Reichweitensteigerung in Afrika und vor allem in Russland als Panzerzerstörer (2x 3,7mm BK) eingestetzt.
Die Ju 87 flog bis zum Ende des Krieges und es wurden ca. 4900 Einheiten produziert.

Zum Modell:

Das Modell ist in gewohnter Revellqualiät mit feinen versenkten Gravuren.
Die Abziehbilder lassen den Bau von zwei Versionen zu:
-Ju 87 B-2, StabIII/St.G. 77 Argos/Griechenland,
Mai 1941
-Ju 87 B-2, 6./St.G. 2 Tmimi/Libyen, Juni 1941

Ich habe mich aber für eine Maschine des Stukageschwaders 3, Sg 3 II.Gruppe, 5.Staffel entschieden.
(RLM 79 / 65)

Ansonsten kann ich nur sagen, das es sich hier um einen sehr guten Bausatz mit hoher Passgenauigkeit handelt, der auch Spielraum für Detailierungen, besonders im Cockpitberich, lässt.

HIER MEINE FOTOS :