Mein Werkzeug

Ich bin wie wohl viele Modellbauer in das Hobby hereingewachsen. Einen ähnliche Entwicklung hat auch meine Bestand an Werkzeug gemacht.

Es gibt eine Fülle von verschiedenen Werkzeugen im Fachhandel zu kaufen, jedoch ist im Laufe der Zeit eine Menge Spezialwerkzeug in Eigenarbeit entstanden.

Unverzichtbar ist der Cutter oder Skalpell mit Wechselklingen in unendlicher Vielfalt.
Pinzetten sind wichtig zur Fixierung von Kleinteilen, Anbringen von Abziehbildern und vieles Anderes.

Mein Gravur- und Vielzwecknadeln sind aus alten Näh-/Feststecknadeln, die ich mit einem vernünftigen Griff aus alten Pinseln versehen habe.






Meine Feilen sind keine Besonderen, es sind die Billigsten aus dem Baumarkt (2,50 DM vor 20 Jahren).
Sie erfüllen aber noch immer ihren Zweck. Dieses Set besteht aus zwei runden, einer flachen, einer dreieckigen und einer viereckigen Feile. Es gibt dieses Set noch heute so im Baumarkt zu kaufen und es ist auch nicht wirklich viel teurer als damals.

Eine kleine Knippzange zum Trennen von Bauteilen aus dem Spritzgußrahmen und ein Cutter mit Sägeklinge. Bevor ich vor vielen Jahren entdeckte, das es für die Cutter auch Sägeklingen gab, habe ich mir meine Sägeblätter selber hergestellt.
Hierzu nimmt man eine lange Klinge aus einem Baumarktcutter, spannt sie in einen Schraubstock oder Ähnliches und "hackt" mir einem scharfen Messer von

beiden Seiten im 45° Winkel kleine Kerben in die Klinge.
Das macht man über die halbe Länge der Klinge und man hat ein einfaches dünnes Sägeblatt.

Ich muss aber dazu sagen, seit dem ich die gekauften Sägeklingen habe, benutzte ich die selbstgemachten nicht mehr. Sie sind deutlich schlechter als die aus dem Fachhandel. (Aber auch deutlich billiger!)




Ein unverzichtbares Werkzeug im Modellbau.

Bevor ich dieses Bohrerset hatte, habe ich mit selbstgebastelten Bohrerhalterungen und der kleinsten Bohrergröße (1mm) die man im Baumarkt finden konnte, gearbeitet.

Mein Modellbau wurde über die jahre detailierter und fortgeschrittener, so das ich mir dann irgendwann dieses Set gekauft habe. Der kleinste Bohrer misst gerade einmal 0,3 mm und ist völlig ausreichend für Modellbau bis zum Maßstab 1:72.

Allerdings brechen diese winzigen Bohrer sehr, sehr schnell ab. Also Vorsicht!






Dies ist meine Arbeitsplatte aus massivem Stahl.

Ich benutzte sie zum Schneiden, Feilen und Unterlage bei der Herstellung von kleinen Details.
Sie ist sehr vielseitig einsetztbar, siehe auch in der Kategorie "Bastelltipps".

Durch ihr hohes Gewicht ist sie rutschfest und die Löcher in der Platte ermögichen es, sie mit meinen Allzweckstützen zu kombinieren.








Hier die besagten Allzweckstützen.

Sie sind ebenfalls aus massivem v4a Stahl mit einem von oben gebohrten Gewinde.

Ich glaube jeder kennt das Problem vom Abstützen von Bauteilen beim Flugzeugbau.
Ob beim Ankleben des Fahrwerks, den Tragfächen, Höhenleitwerk, Antennen...usw., man will ja schließlich, das der Flieger gerade steht und das Höhenleitwerk auf keiner Seite "hängt".








Hier seht Ihr ein typisches Anwendungsbeispiel.

Bevor ich diese höhenverstellbaren Stützten hatte, habe ich mir immer mit irgendwelchen wackeligen Konstruktionen aus Farbdosen, Wäscheklammern und Allem was gerade da war geholfen.

Durch ihr Gewicht stehen diese 3cm hohen und 1 cm breiten Stützten sehr sicher.
Ich möchte sie nicht mehr missen!










Dazu brauche ich wohl nicht viel zu sagen.

Ich benutzte Wäscherklammern solange ich denken kann.
Sogar zum Zusammenhalten und Fixieren von Tragfächen sind sie geeignet, wenn die Innenfächen der Klammern mit rutschfestem Isolierband beklebt werden. Ansonsten rutschen sie gerne mal ab.

Sehr gut sind meistens die ganz Billigen, die haben nicht zuviel Kraft.

Ich habe noch Klammer, die mittlerweile seit 25 Jahren im Modellbau ihre Dienst leisten .





Wird fortgesetzt!